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VERORAB Plv.u.LM z.Her.e.Inj.-Susp. 1 St

Abb. ähnlich

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Dieser Artikel ist rezeptpflichtig. Bitte beachten Sie, dass Ihre Bestellung erst nach Einreichen des Rezeptes versandt werden kann.
Artikel ist kühlpflichtig
Details
PZN 19252862
Anbieter EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 1 St
Packungsnorm N1
Darreichungsform Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension
Produktname Verorab Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionssuspension
Monopräparat ja
Wirksubstanz Tollwut-Impfstoff, inaktiviert (VERO); Stamm WISTAR PM/WI 38-1503-3M
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Import/Reimport ja, Original PZN 06864859
Maximale Abgabemenge 10
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.

Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung - Tollwutprophylaxe bei intramuskulärer Anwendung: Die Anwendung wird 7 Tage nach der 1. Impfung sowie 21 oder 28 Tage nach der 1. Impfung wiederholt. Einwöchiges Impfschema bei intramuskulärer und intradermaler Anwendung: Die Anwendung wird 7 Tage nach der 1. Impfung wiederholt.
Auffrischimpfung und Immunisierung nach Tollwut-Infektion: Fragen Sie hierzu Ihren Arzt.

Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung - Tollwutprophylaxe bei intramuskulärer Anwendung:
Alle Altersgruppen 1 Dosis (0,5 ml) 3 Dosen (je 0,5 ml) unabhängig von der Tageszeit
Bei Personen mit Abwehrschwäche sollte ein 3-Dosen-Impfschema angewendet werden. 2-4 Wochen nach der letzten Dosis entscheidet der Arzt über die Notwendigkeit einer zusätzlichen Impfdosis.
Grundimmunisierung - Tollwutprophylaxe - Einwöchiges Impfschema bei intramuskulärer Anwendung:
Alle Altersgruppen 1 Dosis (0,5 ml) 2 Dosen (je 0,5 ml) unabhängig von der Tageszeit
Grundimmunisierung - Tollwutprophylaxe - Einwöchiges Impfschema bei intradermaler Anwendung:
Alle Altersgruppen 2 Dosen (je 0,1 ml) 4 Dosen (je 0,1 ml) unabhängig von der Tageszeit
Auffrischimpfung bei intramuskulärer Anwendung:
Alle Altersgruppen 1 Dosis (0,5 ml) 1 Dosis (0,5 ml) unabhängig von der Tageszeit
Auffrischimpfung bei intradermaler Anwendung:
Alle Altersgruppen 1 Dosis (0,1 ml) 1 Dosis (0,1 ml) unabhängig von der Tageszeit
Immunisierung nach einer Tollwutexposition: Da die Behandlung von verschiedenen Faktoren abhängig ist, entscheidet hierüber der behandelnde Arzt.
Anwendungsgebiete
- Tollwut
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Tollwut gegeben. Er enthält inaktivierte Tollwut-Viren. Diese inaktivierten Viren im Impfstoff haben keine krankmachenden Eigenschaften mehr. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen Tollwut-Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Zusammensetzung
bezogen auf 0,5 ml Fertiglösung = 1 Flasche
3,25 Internationale Einheiten Tollwut-Impfstoff, inaktiviert (VERO); Stamm WISTAR PM/WI 38-1503-3M
+ Polymyxin B
+ Streptomycin
+ Neomycin
+ Maltose
+ Albuminlösung (human), konzentriert
+ Basalmedium Eagle
+ Mineralstoffe
+ Kalium-Ion
+ Vitamine
+ Glucose
+ Aminosäuren
4,1 Mikrogramm Phenylalanin
+ Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
+ Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
+ Wasser für Injektionszwecke
+ Natriumchlorid
+ Kochsalz
+ Wasser für Injektionszwecke
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Tollwutprophylaxe:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Fieber
- Infektionen

Nach einer Tollwutexposition: Angesichts der Schwere einer Tollwutinfektion, gibt es keine Gegenanzeigen für eine Impfung nach einer Tollwutexposition.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Kinder und Jugendliche:
- Kopfschmerzen
- Reizbarkeit
- Schläfrigkeit
- Muskelschmerzen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Juckende Einstichstelle der Injektion
- Unwohlsein
- Weinen
- Lymphknotenschwellungen
- Schlaflosigkeit
- Fieber
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Juckreiz
- Appetitlosigkeit
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Schüttelfrost

Erwachsene:
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung
- Juckende Einstichstelle der Injektion
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtung an der Einstichstelle (Injektionsstelle)
- Bluterguss am Applikationsort
- Unwohlsein
- Lymphknotenschwellungen
- Grippeähnliche Symptome
- Fieber
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Juckreiz
- Appetitlosigkeit
- Schwindel
- Drehschwindel
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- Gelenkschmerzen
- Allgemeine Schwäche
- Schüttelfrost

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Tierärztin, Ihren Tierarzt oder in Ihrer Apotheke.